totsächlich #15 Die unerträglichen Zeiten – oder: Wie feiert man Weihnachten?

Obwohl ich mich durch die Tage hindurchschleppte ging das Leben unaufhaltsam weiter, zumindest auf dem Kalender: Oktober, November, Dezember. Weihnachten rückte immer näher und ich immer weiter weg von den Menschen. Es blieben wenige konkrete Erinnerungen aus dieser Zeit in meinem Gedächtnis haften, sondern vielmehr dumpfe neblige Gefühle, Orientierungslosigkeit und Fremdheit. Die Weihnachtsbeleuchtung auf den … totsächlich #15 Die unerträglichen Zeiten – oder: Wie feiert man Weihnachten? weiterlesen

totsächlich #14 Die Todessehnsucht

Leben und Tod suchen sich, bedingen sich. Tanzend im Spiel der Gezeiten, ringend um vergehen oder sein. Hoffnung schreitet selbstüberzeugt daher, und schon wieder dahin. Weggetragen vom Wind, verweht durch die Flügel des Sturms. Was bleibt sind Fragen, Suchen und Irren, Sackgassen und Brücken, Sehnsucht nach Unendlichkeit.   Angelikas Tod hinterliess nicht nur eine klaffende … totsächlich #14 Die Todessehnsucht weiterlesen

totsächlich #9 Gemeinschaft – die nicht trägt

Nach der „Bruchlandung“ haben alle Tätigkeiten und Aktivitäten an Bedeutung verloren und auch die Menschen, ihre Unbeschwertheit und Sorglosigkeit, wurden mir fremd. Witze und Smalltalk waren kaum zu ertragen. Ich verstand vieles nicht mehr, hatte nicht die Energie mich auf das vermeintlich „Oberflächliche“ einzulassen. Am treffendsten fand ich meine damalige Gefühlslage im Gedicht „Im Nebel“ … totsächlich #9 Gemeinschaft – die nicht trägt weiterlesen