totsächlich #25 Den Pinsel in den Händen halten

Das Leben ging weiter, das Studium schloss ich ab und zwei Jahre nach Angelikas Suizid begann ich das Vikariat. Das Vikariatsjahr war das letzte Jahr, das wir noch detailliert zusammen geplant hatten. Für die Zeit danach hatten wir viele Wünsche, Träume und Zukunftsvorstellungen gehabt. Dinge die wir erhofft hatten tun zu können, wie beispielsweise später … totsächlich #25 Den Pinsel in den Händen halten weiterlesen

totsächlich #17 Auf dem Weg zurück in den Alltag (1): Sperrzonen erkennen

Schon nahte der Frühling, die Tage wurden wieder länger und auch etwas wärmer. Doch mein Studium hatte ich nicht mehr aufgenommen. Ich konnte und wollte nicht mehr studieren, aber vor allem fühlte ich mich immer noch nicht fähig nach Zürich zu gehen. Schon bevor ich auf Hochzeitsreise ging und vor Angelikas Suizid hatte ich auf … totsächlich #17 Auf dem Weg zurück in den Alltag (1): Sperrzonen erkennen weiterlesen

totsächlich #15 Die unerträglichen Zeiten – oder: Wie feiert man Weihnachten?

Obwohl ich mich durch die Tage hindurchschleppte ging das Leben unaufhaltsam weiter, zumindest auf dem Kalender: Oktober, November, Dezember. Weihnachten rückte immer näher und ich immer weiter weg von den Menschen. Es blieben wenige konkrete Erinnerungen aus dieser Zeit in meinem Gedächtnis haften, sondern vielmehr dumpfe neblige Gefühle, Orientierungslosigkeit und Fremdheit. Die Weihnachtsbeleuchtung auf den … totsächlich #15 Die unerträglichen Zeiten – oder: Wie feiert man Weihnachten? weiterlesen